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Beienrode (Lehre)

Aus Helmstedt-Wiki

Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde Beienrode ist ein Ortsteil der Gemeinde Lehre im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland.

Geografie

Geografische Lage

Der Ort liegt im Nordwesten des Landkreises Helmstedt.

Geschichte

Beienrode wurde erstmals 1196/1197 urkundlich erwähnt. Das Dorf wurde um 1220 Boderode, um 1270 Bodenrodhe und 1311 Bodenrode genannt. Den Zehnt als Lehen des Bischofs von Halberstadt besaßen die Edelherren von Meinersen bis 1311. Um 1220 hatten die Edelherren den Zehnt schon als Afterlehen an Bertram von Veltheim und den Sohn seines Bruders gegeben.[1]

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurde Beienrode in die Gemeinde Lehre eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
2009
Vorlage:nts ist VERALTET – siehe dort.
2011
Vorlage:nts ist VERALTET – siehe dort.
2012
Vorlage:nts ist VERALTET – siehe dort.
[3]
2018
Vorlage:nts ist VERALTET – siehe dort.
[4]
2020
Vorlage:nts ist VERALTET – siehe dort.
[5]

Politik

Ortsrat

Vorlage:Sitzverteilung

Bürgermeister

Seit 2021 ist Kai Rosilius (SPD) Ortsbürgermeister. Seine Stellvertreterin ist Kornelia Uhlig (CDU).[6]

siehe auch: Liste der Bürgermeister von Beienrode

Wappen

Die diagonale Teilung des Schildes durch eine Wellenlinie verweist auf die Schunter und auf den großen Ballwall am linken Ufer, sowie auf den kleinen Ballwall zwischen den Schunterarmen. Sie boten Schutz vor den von Osten einfallenden Slawen und waren zugleich Befestigung. Mit dem positiven und negativen Blatt wird auf den Baumbestand hingewiesen. Das grüne Blatt ist Sinnbild für Wachstum und Gedeihen. Die grüne Schildhälfte soll darauf hinweisen, dass Beienrode eine Landgemeinde ist und der Landwirtschaft heute noch Bedeutung zukommt. Dieses Ortswappen wurde 1979 von Herrn Wilhelm Krieg erstellt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Im Ort existieren ein Männerchor, ein Kirchenchor und eine Junge Gesellschaft.

Bauwerke

Im Ort steht die evangelisch-lutherische Kirche St. Jürgen. Sie besteht aus einem romanischen Kernbau mit Westturm. Dieser öffnet sich in zwei Rundbögen zum Schiff. Die Orgelempore stammt aus dem Jahr 1592. Die Kirche wurde mehrmals erweitert. Zuletzt erfolgte um 1900 eine Umorientierung in Nord-Süd-Richtung. Dabei entstand ein unsymmetrischer Gruppenbau.[7]

Sport

In Beienrode gibt es den Sportverein TuS Beienrode und den Schießsportverein SSV Beienrode.

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

Beienrode verfügt über eine Freiwillige Ortsfeuerwehr.

Verkehr

Beienrode liegt an der Kreisstraße 38 und hat seit 1934 eine direkte Straßenverbindung nach Hattorf. Der Ort hat eine gute Verkehrsanbindung an Wolfsburg und Braunschweig. Die Städte sind auch durch öffentliche Verkehrsmittel gut zu erreichen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

Einzelnachweise

  1. Peter Przybilla: Die Edelherren von Meinersen, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S. 470
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 267.
  3. Wolfsburger Allgemeine Zeitung: Die Gemeinde wächst: Jetzt 11.733 Einwohner (Memento vom 21. Januar 2021 im Internet Archive), 22. April 2013.
  4. Einwohnerzahlen der Gemeinde Lehre (Memento vom 17. August 2018 im Internet Archive) auf braunschweig.online (Memento vom 17. August 2018 im Internet Archive), 4. Februar 2018, abgerufen am 17. August 2018.
  5. Lehre: Beienrode. Abgerufen am 17. Mai 2022.
  6. Dirk Fochler: Teure Altlast für den neuen Beienroder Ortsrat. 11. November 2021, abgerufen am 13. November 2021.
  7. BEIENRODE Gem. Lehre, Kr. Helmstedt. Ev. Kirche. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, Seite 204

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